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3...2...1...deins..?



Thx Tom

Polyester-Haare...

Ein neuer Text für das meistgespielte und meistgehasste Weihnachtslied...

Mehr Geld für das Gammelfleisch...

"Als Verbraucher müssen wir bereit sein, für gute, umweltfreundlich und fair produzierte Lebensmittel einen angemessenen Preis zu zahlen". Viele Bürger wollten alles so billig wie möglich. Doch sei nur wenigen bewusst, "dass wir heute für ein Kilo Schweinekotelett gerade mal ein Fünftel der Zeit arbeiten müssen wie 1960, als Fleisch noch ein Sonntagsessen war, und dass man damals für ein Päckchen Butter den Gegenwert von 40 Minuten Arbeit zahlte und nicht - wie heute - von vier Minuten", so Bundeshorst Präsident Köhler.


Wie soll ich das denn verstehen? Ist es wirklich so unverfroren sich billige Lebensmittel zu wünschen? Während der Verdienst -so er überhaupt vorhanden ist- stagniert und die berufliche Zukunft mit der ständigen Angst verbunden ist jederzeit verlustigt zu gehen, sobald die Gier nach Profitmaximierung die Arbeitgeber dazu ermutigt mich auf die Straße zu setzen? Um dann mit dem Management die fette Gehaltserhöhung in einem Puff mit viel Schampus und Schneegestöber abzufeiern und sich wenigstens vor Lachen einmal im Leben krummzumachen?

Wieder einmal den Gürtel enger schnallen und seltener Fleisch essen wie anno 'zu Adolfs Zeiten', während sich die Abzocker und Gewinnler den Wanst mit Dingen füllen, die ihnen nicht einmal schmecken oder es ihnen sogar davor gruselt, aber gefressen werden nur weil sie so schön 'unique' und nicht teuer genug sein können? Und das Fußvolk (Bild oben) kann sich dann schön lecker Gammelfleisch mit Billigmargarinestulle reinpfeiffen. Natürlich zum angemessenen Preis. Schöne neue, alte Welt...

Adolf vs. Mohammed…

Soll Hitlers ‚Mein Kampf’ wieder frei verkäuflich sein dürfen? Zumindest in den Niederlanden wird dies heftig diskutiert. Geert Wilders von der rechtspopulistischen Partij Voor De Vrijheid (PVV) hat den Stein mit der Forderung nach einem Koranverbot ins Rollen gebracht. Laut Wilders sollte der Koran genauso verboten werden wie Hitlers Machwerk, da das Buch der Muslime genauso gefährlich sei.

Der holländische Kultusminister Ronald Plasterk von der Partij van de Arbeid (PvdA) beschreitet da andere Wege: „Wilders hat recht, dass es befremdlich ist, dass 'Mein Kampf' verboten ist. Lasst es öffentlich erhältlich sein.“
GroenLinks (GL) und die liberale Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD) erklärten sich mit dieser Idee einverstanden. Jedoch wehrt sich nun wieder die PVV gegen die Freigabe des Nazi-Buches.

Ich denke, dass es der PVV nur darum geht den Koran zu verbieten, um die vermeintliche Gefahr durch den Islamismus zu einem ihrer fragwürdigen Themen zu machen. Es ist sicher nicht unumstritten, dass religiöser Fanatismus durch Rückwärtsgewandtheit und Weltfremde nicht gerade kulturbereichernd ist. Einige Spinner töten im vermeintlichen Auftrag Gottes. Aufklärung und politische Umorientierung tun da sicher Not. Aber den Koran zu verbieten geht eindeutig zu weit. Eher sollte man auch bereit sein, derartiges wie ‚Mein Kampf’ dem mündigen Bürger zuzugestehen.

Ich bezweifle stark dass es dabei zur Massennazifizierung kommen würde. Jeder Mensch sollte sich selbst ein Bild davon machen und offen in den Schulen und durch die vielfältigen Medien darüber diskutieren. Denn dann kann man ja selbst feststellen, welchen Stuss der kleine Österreicher verzapft hat oder wie weit den unzähligen Propheten aller Couleur zu vertrauen ist.

Verbote sind wie Verschleierungen: sie erzeugen jene unheilvolle Saat, vor der wir uns alle fürchten…

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