
Stoibats langes Sterben...
- 10:45
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München - Bayerns Innenminister Günther Beckstein und Wirtschaftsminister Erwin Huber haben sich auf eine Nachfolgeregelung für den angeschlagenen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber verständigt. Das verlautete aus der CSU- Landtagsfraktion. Mehrere CSU- Abgeordnete sowie ein Kabinettsmitglied bestätigten der dpa, dass Beckstein Ministerpräsident und Huber CSU-Chef werden solle. War da nicht schon einmal derartiges im Raume gestanden? Wollen mal lieber abwarten...
Hasta noch Worte, Baby...
- 10:28
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Sacramento - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger (oben mit verrutschten Muckies) hat sich für einen Truppenabzug aus dem Irak bis zum Jahresende ausgesprochen. Wie CNN berichtet, dringt der Republikaner auf die Festsetzung einer Frist für den Abzug. Washington müsse der irakischen Regierung klare Zeichen geben, dass die US-Truppen nicht auf Dauer bleiben können, sagte Schwarzenegger (oben ganz zerknittert) in Sacramento. Zuvor hatte sich der Parteifreund von George W. Bush noch für die vom US- Präsidenten beschlossene Truppenverstärkung im Irak ausgesprochen. Unzurechnungsfähig oder gar berechnend oder "aanfach a bisserl Aaktschnn"? So ist das halt, wenn Anabolika einem das Gehirn moussiert...
Smörrebröd, Smörrebröd...
- 19:33
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München - In der CSU gerät Ministerpräsident Edmund Stoiber unter immer stärkeren Druck. Ein schneller Sturz wird von führenden CSU-Politikern aber noch ausgeschlossen, da Stoiber seinen Stuhl nicht freiwillig räumen will. Landtagsfraktionschef Joachim Herrmann erhöhte den inzwischen: „Es ist unüberhörbar, dass sich die Stimmen mehren, dass man vielleicht doch in einer anderen Formation in die Landtagswahl 2008 gehen will”, sagte er dem Bayerischen Rundfunk.Stoiber meinte heute gegenüber dem ORF: "Ich weiß dass ich im Feuer stehe. Aber wer in der Küche arbeitet, muss auch Hitze vertragen". Eventuell ein Hinweis darauf dass der Edmund wenn er groß ist, Koch werden will. Sehen wir ihn bald mit anderen Starköchen beim überbezahlten Baptist Kerner, Soßen montieren und mit Sterblichen von einer Pfanne naschen? Guten Appetit...
Falscher Fuffzger...
- 16:05
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Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hat mit Skepsis auf die Äußerungen von Hamas-Chef Chaled Maschaal reagiert, der die Existenz Israels in einem Interview faktisch anerkannt hat.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte am Freitag in Berlin, maßgeblich für die Regierung sei, wie Hamas künftig handele. Entscheidend dabei sei, ob die Bewegung bereit sei, der Gewalt abzuschwören und dem von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas initiierten innerpalästinensischen Dialog eine Chance zu geben.
Die Erwartungen der Staatengemeinschaft an die Palästinenser seien klar: "Wir können nur mit einer palästinensischen Regierung zusammenarbeiten, die die Grundsätze des Quartetts respektiert", sagte der Ministeriumssprecher. Das aus EU, UN, USA und Russland bestehende Quartett fordert vor einem politischen Dialog von der Hamas ein Abschwören von der Gewalt, die Anerkennung des Existenzrechts Israels sowie der bislang geschlossenen Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern.
Auch die USA und Israel hatten skeptisch auf Äußerungen des im syrischen Exil lebenden Hamas-Chefs in einem Reuters-Interview reagiert, die als Aufweichung der radikal-feindlichen Haltung gegenüber Israel interpretiert werden können.
Maschaal hatte gesagt, Israel sei eine Realität und werde auch weiter existieren. "Es wird weiterhin einen Staat geben, der Israel heißt, das ist eine Tatsache." Solange es aber keinen Palästinenser-Staat gebe, werde seine Bewegung die Bedingungen der internationalen Gemeinschaft nicht erfüllen und den jüdischen Staat nicht anerkennen. Eine volle Anerkennung Israels, wie von der internationalen Gemeinschaft gefordert, lehnte Maschaal ab. Bislang kämpft die Hamas für eine Zerstörung Israels und fordert das gesamte Gebiet zwischen Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten und der Mittelmeerküste für die Palästinenser.
Bei der Hamas in Gaza beeilten sich die Sprecher, Maschaals Worte auf den richtigen Punkt zu bringen. "Israels Existenz zu sehen bedeutet längst nicht, dass wir Israel Recht anerkennen, das Land Palästina zu okkupieren, das allein den Moslems gehört."
Die israelische Zeitung "Jerusalem Post", wohl ohne die Langfassung des Maschaal-Interviews studiert zu haben, formuliert: "Seit Monaten gibt es Bemühungen, die Hamas dazu zu bewegen, Israel implizit anzuerkennen, ohne es explizit aussprechen."
Tatsächlich haben die Sprecher und Minister der Hamas seit dem gedankenlosen Spiel des Abu Aita mit seinem Kugelschreiber dazugelernt. Natürlich stört es die Hamas, von den internationalen Geldströmen abgeschnitten zu sein. Aber das ist für sie (vorerst) kein Grund, ihre von Iran, der Hisbollah und anderen Islamisten voll unterstützte Ideologie aufzugeben.
Um westlichen Journalisten zu "beweisen", dass die Europäer sich in Wirklichkeit danach sehnen, wieder offiziell Geld an die Palästinenser zu spendieren und dass EU-Diplomaten sich heimlich mit der Hamas treffen, wenden sie heute eine ganz andere Methode der "Gedankenlosigkeit" an.
Rein zufällig liegt auf dem Schreibtisch eines engen Beraters von Hamas-Ministerpräsident Ismail Hanija die Visitenkarte eines bekannten westlichen Diplomaten, und zwar so, dass der Journalist beim Interview nicht umhin kommt, sie zu sehen.
Gemäß dem Prinzip Hoffnung könnte man jetzt in die Schlagzeile setzen: Die EU hat ihren Boykott gegen die Hamas längst aufgegeben, wagt aber noch nicht, das offen einzugestehen. Wie die Visitenkarte dorthin gelangt ist, ob der Diplomat wirklich mit dem Hamas-Politiker gesprochen hat, muss gar nicht mehr geprüft werden, so wie die Kommentatoren geflissentlich jene Worte von Maschaal und der Hamas-Sprecher übersehen, die nicht ins Konzept von "Frieden und Versöhnung" passen. us
Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte am Freitag in Berlin, maßgeblich für die Regierung sei, wie Hamas künftig handele. Entscheidend dabei sei, ob die Bewegung bereit sei, der Gewalt abzuschwören und dem von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas initiierten innerpalästinensischen Dialog eine Chance zu geben.
Die Erwartungen der Staatengemeinschaft an die Palästinenser seien klar: "Wir können nur mit einer palästinensischen Regierung zusammenarbeiten, die die Grundsätze des Quartetts respektiert", sagte der Ministeriumssprecher. Das aus EU, UN, USA und Russland bestehende Quartett fordert vor einem politischen Dialog von der Hamas ein Abschwören von der Gewalt, die Anerkennung des Existenzrechts Israels sowie der bislang geschlossenen Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern.
Auch die USA und Israel hatten skeptisch auf Äußerungen des im syrischen Exil lebenden Hamas-Chefs in einem Reuters-Interview reagiert, die als Aufweichung der radikal-feindlichen Haltung gegenüber Israel interpretiert werden können.
Maschaal hatte gesagt, Israel sei eine Realität und werde auch weiter existieren. "Es wird weiterhin einen Staat geben, der Israel heißt, das ist eine Tatsache." Solange es aber keinen Palästinenser-Staat gebe, werde seine Bewegung die Bedingungen der internationalen Gemeinschaft nicht erfüllen und den jüdischen Staat nicht anerkennen. Eine volle Anerkennung Israels, wie von der internationalen Gemeinschaft gefordert, lehnte Maschaal ab. Bislang kämpft die Hamas für eine Zerstörung Israels und fordert das gesamte Gebiet zwischen Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten und der Mittelmeerküste für die Palästinenser.
Bei der Hamas in Gaza beeilten sich die Sprecher, Maschaals Worte auf den richtigen Punkt zu bringen. "Israels Existenz zu sehen bedeutet längst nicht, dass wir Israel Recht anerkennen, das Land Palästina zu okkupieren, das allein den Moslems gehört."
Die israelische Zeitung "Jerusalem Post", wohl ohne die Langfassung des Maschaal-Interviews studiert zu haben, formuliert: "Seit Monaten gibt es Bemühungen, die Hamas dazu zu bewegen, Israel implizit anzuerkennen, ohne es explizit aussprechen."
Tatsächlich haben die Sprecher und Minister der Hamas seit dem gedankenlosen Spiel des Abu Aita mit seinem Kugelschreiber dazugelernt. Natürlich stört es die Hamas, von den internationalen Geldströmen abgeschnitten zu sein. Aber das ist für sie (vorerst) kein Grund, ihre von Iran, der Hisbollah und anderen Islamisten voll unterstützte Ideologie aufzugeben.
Um westlichen Journalisten zu "beweisen", dass die Europäer sich in Wirklichkeit danach sehnen, wieder offiziell Geld an die Palästinenser zu spendieren und dass EU-Diplomaten sich heimlich mit der Hamas treffen, wenden sie heute eine ganz andere Methode der "Gedankenlosigkeit" an.
Rein zufällig liegt auf dem Schreibtisch eines engen Beraters von Hamas-Ministerpräsident Ismail Hanija die Visitenkarte eines bekannten westlichen Diplomaten, und zwar so, dass der Journalist beim Interview nicht umhin kommt, sie zu sehen.
Gemäß dem Prinzip Hoffnung könnte man jetzt in die Schlagzeile setzen: Die EU hat ihren Boykott gegen die Hamas längst aufgegeben, wagt aber noch nicht, das offen einzugestehen. Wie die Visitenkarte dorthin gelangt ist, ob der Diplomat wirklich mit dem Hamas-Politiker gesprochen hat, muss gar nicht mehr geprüft werden, so wie die Kommentatoren geflissentlich jene Worte von Maschaal und der Hamas-Sprecher übersehen, die nicht ins Konzept von "Frieden und Versöhnung" passen. us
Wohlige Zeiten...
- 16:30
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Wien - Ein milder Winter macht noch keinen Klimawandel: Dass die diesjährige Skisaison sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, reicht noch nicht als Beweis dafür, dass die Erderwärmung nun endgültig entfesselt ist, sagen die Wiener Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb und der Meteorologe Reinhard Böhm. Einzelne Ausreißer seien in unseren Breiten normal, erst eine Serie warmer Winter würde zeigen, dass der Treibhauseffekt zum Tragen kommt. Eine langfristige Erwärmung ist global dennoch feststellbar."Unsere Breiten sind von einer hohen Variabilität im Klima geprägt", erklärte Kromp-Kolb. Immer wieder komme es so zu ungewöhnlichen Zuständen in den jeweiligen Jahreszeiten: "Wenn Sie jetzt mit ihrer Großmutter darüber sprechen, wie warm es dieses Jahr ist, wird sie wahrscheinlich davon erzählen, dass es schon einmal so einen Januar gab, in dem sie in der Sonne liegen konnte." Wenn sie es sich hätte leisten können. Die hatten ja nix, damals. Nicht mal Sonne...
Läuft wie geölt...
- 21:33
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Moskau - Auch nach zwei Tagen ausbleibender russischer Öllieferungen über die Pipeline „Druschba” zeichnet sich noch keine Lösung des Konflikts zwischen Russland und Weißrussland ab. Die Regierungen beider Länder haben bei einem Gespräch in Moskau keine Annäherung erzielt. Zunächst müsse Minsk die Blockade der Ölpipeline aufheben, verlangte der russische Wirtschaftsminister German Gref. Erst dann sei Russland zu Verhandlungen über eine Aufhebung seines eigenen Exportzolls auf Öllieferungen an Weißrussland bereit. Putin meinte (während einer meiner kafkaesken Träume) es sei noch genug Polonium vorhanden...Wo bin ich...?
- 12:47
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Die Wiesbadener SPD hat versäumt, ihren Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im März dieses Jahres rechtzeitig anzumelden. Das bestätigte am Freitag ein Sprecher der Stadt. Die Frist sei am Donnerstag (4. Januar) um 18.00 Uhr abgelaufen und könne nicht verlängert werden. Der Name des SPD- Kandidaten, des früheren katholischen Stadtdekans Ernst-Ewald Roth (Bild rechts), stehe nicht auf der Liste. "Es ist kein SPD-Vorschlag eingereicht worden."
Eine folgenschwere Panne bei einer Oberbürgermeister-Kandidatenkür hat 2003 auch die hessische CDU erlebt. Damals ging es um den Hanauer CDU-Kandidaten Lutz Heer, der vom Wahlausschuss der Stadt abgelehnt wurde. Beim Nominierungs-Parteitag der Partei waren nummerierte Wahlzettel ausgeteilt worden - ein Verstoß gegen das Wahlgeheimnis. Einzelne Stimmzettel hätten einzelnen Mitgliedern zugeordnet werden können. Die CDU konnte somit keinen Kandidaten an den Start bringen. Die Wahl gewann Claus Kaminsky von der SPD.
In Usingen durften CDU und die Freien Wähler (FWG) nicht zur Kommunalwahl 2001 antreten. Sie hatten zwar ihre Unterlagen gerade noch rechtzeitig abgegeben. Doch es fehlten Wahlrechtsbescheinigungen und bei der CDU außerdem eine Unterschrift unter das Protokoll einer Wahlversammlung. Die Fehler waren nicht mehr zu heilen - die SPD wurde stärkste Fraktion. Die Wiesbadener Sozialdemokraten mag trösten, dass der Lapsus der Union nicht geschadet hat: Fünf Jahre später errangen sie in Usingen die absolute Mehrheit. (lhe./bie./F.A.Z.)
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